27 Februar 2018

Allergien , Gesund leben Abwehrkräfte Pollen Schutz

Wenn im Frühling die ersten Blüten und Gräser sprießen, gibt das nicht für jeden Anlass zur Freude. Denn Allergiker reagieren mit roten Augen, Brummschädel und Schnief-Nase. Wir haben Ihnen ein paar Tipps zusammengestellt, die im Alltag helfen können.

Allergien haben zahlreiche Ursachen – und genauso viele Auswirkungen. Der eine reagiert mit Niesen auf Blütenpollen, andere bekommen Luftnot oder Pusteln, wenn ihnen eine Katze oder ein Hund zu nahe kommt. Wieder andere wachen morgens wegen einer Hausstaubmilben-Allergie mit geschwollenem Gesicht auf, während die nächsten mit Herz-/Kreislauf-Beschwerden auf einen Insektenstich reagieren.
 
Ebenso vielfältig sind die Gegenmaßnahmen, die Abhilfe oder zumindest Linderung der Beschwerden verschaffen können.
 
Hier ein paar Tipps, die bei Heuschnupfen oder Pollen-Allergien nützlich sein können: 

  • Pollenflug-Kalender im Auge behalten – wer weiß, was gerade in der Luft liegt, kann sich besser darauf einstellen.
  • Wenig im Freien aufhalten – so schön der erwachende Frühling auch ist, besonders draußen sind die Allergie-Erreger unterwegs.
  • Vorsicht bei Outdoor-Sport – wer Sport treibt und sich anstrengt, atmet tiefer und draußen die ganzen Erreger mit ein.
  • Urlaub will gut geplant sein – wer seinen Urlaub geschickt plant, profitiert doppelt: Um der Hochzeit der heimischen Pollenblüte zu entfliehen, in diesem  Zeitraum verreisen und zwar dorthin, wo weniger Reize sind (beispielsweise am Meer oder in den Bergen)
  • Kluges Lüften – auf dem Land ist morgens die Pollenkonzentration am größten, in Städten abends. Lüften sollte also gegenteilig zwischen 19 und 24 Uhr beziehungsweise zwischen 6 und 8 Uhr erfolgen.
  • Ab ins Bad – abends Haare waschen lässt die Pollen des Tages direkt in den Abfluss fließen. Bestenfalls die Kleidung dann gleich im Badezimmer lassen und so das Schlafzimmer möglichst pollenfrei halten.
  • Vorsicht beim Wäschetrocknen – wer seine Wäsche im Freien trocknet, zieht damit im doppelten Wortsinne Pollen an…
  • (Sonnen-)Brille hilft – Brillenträger haben den Vorteil, dass die Gläser Pollen von den Augen fern halten. Diejenigen, die Augen wie ein Luchs haben, erzielen den gleichen Effekt mit Sonnenbrillen.
  • Auto fahren mit Bedacht – es gibt spezielle Pollenfilter, die den Innenraum schützen. Zudem ist es ratsam, während der Fahrt die Fenster geschlossen zu halten.
  • Die Kraft der Biene – Honig von heimischen Imkern enthält viele Pollen, die sonst Probleme bereiten. Mit regelmäßigem Genuss gewöhnt man den Körper daran und vermindert so die allergischen Abwehrreaktionen.