19 Oktober 2017

Gesund leben , Entspannung Schlafen

Gut zu schlafen klingt für viele leichter, als es ist. Denn Schlafprobleme, seien es Schwierigkeiten beim Ein- oder auch beim Durchschlafen, haben heutzutage viele Menschen. Etwa 20 Prozent der Bevölkerungen leidet so darunter, dass die Schlafstörung ärztlich behandelt werden muss.

Gut zu schlafen klingt für viele leichter, als es ist. Denn Schlafprobleme, seien es Schwierigkeiten beim Ein- oder auch beim Durchschlafen, haben heutzutage viele Menschen. Etwa 20 Prozent der Bevölkerungen leidet so darunter, dass die Schlafstörung ärztlich behandelt werden muss.

Die Gründe für Schlafprobleme sind vielfältig. Sie können organische, psychische oder auch seelische Ursachen haben. Aber ob körperliche Beschwerden, Stress, Medikamenten-Nebenwirkung oder der Genuss von anregenden Stoffen wie Koffein der Grund sind – Schlafstörungen belasten.

Ein paar Kleinigkeiten können helfen, besser, und damit auch gesünder, zu schlafen. 

  • Nicht zu spät essen
    Schwer verdauliche Lebensmittel lassen den Verdauungstrakt intensiv arbeiten und erholsamer Schlaf fällt schwer. Auch sollte nicht direkt vor dem Schlafen-Gehen gegessen werden.
  • Gutes Raumklima ist wichtig
    Frische Luft und kühle Temperaturen im Schlafzimmer fördern einen guten Schlaf. Am besten: das Schlafzimmer gar nicht heizen.
  • Anregende Getränke vermeiden
    Koffeinhaltige Getränke, wie beispielsweise Kaffee oder Cola sollten abends gemieden werden. Stattdessen können heiße Milch oder verschiedene Teesorten Wunder wirken. 
  • Schlafrituale einführen
    Ein regelmäßiges Ritual vor dem Schlafen hilft, zur Ruhe zu kommen. Das kann ein kleiner Abendspaziergang sein, ein warmes Glas Milch mit Honig, zehn Atemzüge am offenen Fenster – oder was immer Sie zur Ruhe kommen lässt. 
  • Warmes Bad
    Ein warmes Bad trägt zur Entspannung bei. Aber warm sollte es sein - nicht zu heiß und nicht zu kalt. Und auch nicht zu lange. Als Richtwert gilt: 35 bis 38 Grad und 10 bis 20 Minuten. Alternativ hilft auch Fußbad oder eine Wärmflasche für die Füße.
  • Geräte aus
    Ein Fernseher – oder auch Smartphone oder Tablett-PC – sollten aus dem Schlafzimmer verbannt werden. Einerseits senden sie Strahlungen aus, die nicht gesundheitsförderlich sind. Andererseits wirken sie aufputschend. Ein Buch oder leichte Lektüre zu lesen, ist da förderlicher.  Zumal Lesen die Augen ermüdet. 
  • Ruhe bitte
    Sie kennen das: Kurz vor dem Einschlafen sirrt eine Mücke. Oder das gleichmäßige Ticken der Uhr, das irgendwann immer lauter zu werden scheint. Sorgen Sie  daher für Ruhe im Schlafzimmer. 
  • Sorgen bleiben draußen
    Manchen hilft es, die Dinge, die ihn belasten, aufzuschreiben. Damit sind die Gedanken, die am Schlafen hindern, nicht mehr im Kopf, sondern auf dem Papier. Wer denn noch einen Tagesplan für den nächsten Tag erstellt, muss auch nicht befürchten, morgen etwas zu vergessen und kann besser abschalten. Einen Versuch ist es wert, oder? 
  • Nicht auf die Uhr schauen
    Endlich sind Sie eingeschlafen und mitten in der Nacht wachen Sie auf. Machen Sie jetzt nicht den Fehler, auf die Uhr zu schauen – denn dann setzt man sich nur unter Druck und Sie sind erst recht hellwach. Das Wieder-Einschlafen wird dann noch schwerer. 
  • Und nicht zuletzt: Sport
    Nach sportlicher Anstrengung kann man häufig besser einschlafen - der Körper ist müde und man hat beim Sport den Alltagsstress hinter sich gelassen. So fällt das Abschalten viel leichter.

Diese Tipps helfen vielleicht über die eine oder andere Einschlafhürde. Aber sollten die Schlafbeschwerden anhalten, so ist ärztliche Hilfe gefragt. Dort kann auch bei psychogene und organisch bedingte Ein- und Durchschlafstörungen, schlafbezogenen Atmungsstörungen und Schnarchen geholfen werden. Das gilt auch für die häufigsten Ursachen für Durchschlafstörungen wie nächtliche Atempausen, Beinzuckungen und Zähneknirschen.

In diesem Sinne: Angenehme Nachtruhe!