30 März 2018

Gesund leben , Sport und Fitness Bewegung

Warum Sport gute Laune macht, ist umstritten. Fakt ist aber: Dass Bewegung die Stimmung hebt, ist kein subjektives Gefühl.

Das belegen zahlreiche Studien. Betrachtet man es mal grob „von außen“, fallen uns gleich mehrere Gründe dafür ein.

Warum Sport gute Laune macht, ist umstritten. Fakt ist aber: Dass Bewegung die Stimmung hebt, ist kein subjektives Gefühl. Das belegen zahlreiche Studien. 

Betrachtet man es mal grob „von außen“, fallen uns gleich mehrere Gründe dafür ein. Wer beispielsweise kennt nicht das Gefühl, den inneren Schweinehund besiegt und stolz sein Training absolviert zu haben? Oder die Freude, das sportlich gesetzte Ziel erreicht zu haben – selbst wenn es bei den einen oder anderen vielleicht mit letzter Puste ist…  

Freier Kopf
Sport hilft, den Kopf frei zu bekommen. Denn wenn das Gehirn auf die Bewegung konzentriert ist, bleibt wenig Platz für andere Gedanken. Dabei eignen sich besonders Sportarten, bei denen man sich fokussieren muss. So kann man beim Laufen sicherlich mehr mit den Gedanken zum Beruf zurück wandern, als beispielsweise beim Klettern, wo jeder andere Gedanke steil nach unten führen könnte. 

Auch beim Sport in der Gruppe liegt der Spaßfaktor auf der Hand. In geselliger Runde erlebt man mehr und motiviert sich gegenseitig. Da fällt die Anstrengung gleich weniger auf. 

Und im Körper?
Aber warum genau macht Sport gute Laune? Seit Jahrzehnten hält sich hartnäckig die These, dass es die Endorphine sind, die das gute Gefühl nach dem Sport hervorrufen. Sportmediziner sehen dies nach neuen Forschungen umstritten. Denn diese körpereigenen Morphine sollen eher einen schmerzlindernden als einen stimmungsaufhellenden Effekt haben. Sie dienen also eher dazu, die Belastung besser zu ertragen. 

Doch Sport scheint auch andere Botenstoffe anzuregen, wie Serotonin und Dopamin. Beide sind - wegen ihrer stimmungsaufhellenden Wirkung - auch als „Glückshormone“ bekannt. Regelmäßiges Training drosselt wohl auch die Ausschüttung von „Stresshormonen“  wie Kortisol. Man kann also seinem Stress buchstäblich davon laufen. 

Moderates Training reicht
Und wer jetzt befürchtet, dass man Leistungssportler sein muss, bevor die Wirkung eintritt, kann beruhigt sein: Schon ein moderates Training von 30 bis 40 Minuten reicht aus, um die positiven Effekte hervorzurufen. Moderat heißt, dass man sich dabei noch problemlos unterhalten kann.

Also dann: Viel Spaß!