Der Weg zur Reha

Wir begleiten Sie Schritt für Schritt

In unseren salvea Reha-Einrichtungen helfen wir Ihnen wieder fit zu werden. Und nicht nur das - wir begleiten Sie auch auf dem Weg zu Ihrer Reha. Wir zeigen Ihnen, unter welchen Voraussetzungen eine Reha für Sie in Frage kommt, unterstützen bei der Antragsstellung und beraten bei allen Fragen, die Ihnen auf Ihrem Weg begegnen.

Wir sind montags bis freitags unter 02151-484510-1230 telefonisch für Sie erreichbar.

Oder schreiben Sie uns eine Mail an reha@salvea.de.

Grundsätzlich hat jeder, der Mitglied der gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Unfall- und Rentenversicherung ist, ein Recht auf Leistungen, die seine Gesundheit und Leistungsfähigkeit wiederherstellen und verbessern sollen.

Für eine erfolgreiche Antragstellung müssen folgende Vorrausetzungen erfüllt sein:

  • Es besteht ein vom Arzt prognostizierter Rehabilitationsbedarf
  • Sie sind körperlich und gesundheitlich in der Lage an den Behandlungen der Rehabilitation teilzunehmen (Rehabilitationsfähigkeit)
  • Die Rehabilitation ist erfolgsversprechend (positive Rehabilitationsprognose)

 Für Berufstätige ist in den meisten Fällen die gesetzliche Rentenversicherung zuständig. Hier gilt die weitere Voraussetzung, dass in den vergangenen zwei Jahren mindestens sechs Monate lang Pflichtbeiträge eingezahlt wurden. Alternativ reicht es aus, wenn die Versicherungszeit 15 Jahre beträgt. Zu dieser Versicherungszeit zählen beispielsweise auch Kindererziehungszeiten und Zeiten aus einem Versorgungsausgleich oder Minijob

Es gibt zwei Formen der Antragstellung, abhängig davon, ob Ihre Rehabilitation direkt nach einem Krankenhausaufenthalt erfolgt oder nicht. Wenn Sie bei der Antragsstellung Unterstützung benötigen, bieten Krankenkassen und Beratungsstellen der Rentenversicherung Hilfe. Auch wir helfen Ihnen sehr gerne dabei! Unsere kompetenten Reha-Ärzte unterstützen Sie bei Ihrer Antragsstellung. 

 

Es gibt zwei Arten der Rehabilitation:

  • Die Anschlussheilbehandlung (AHB) direkt nach einem Krankenhausaufenthalt
  • Die Reha als Heilverfahren ohne vorherigen Klinikaufenthalt

 Eine Anschlussheilbehandlung beginnt direkt nach dem Krankenhausaufenthalt, spätestens aber 14 Tage nach Entlassung aus dem Krankenhaus. Hier ist der Sozialdienst des Krankenhauses für die Antragstellung zuständig.

Wenn Sie nicht im Krankenhaus waren oder keine Anschluss-Reha bekommen haben, ist der behandelnder Haus- oder Facharzt der erste Ansprechpartner, wenn eine Reha beantragt werden soll. Viele Ärzte haben die Formulare vorrätig, um eine Reha zu beantragen. Neben dem Reha-Antrag ist der Befundbericht des Arztes notwendig, warum eine Reha aus medizinischer Sicht notwendig ist.

Zu beachten ist, dass Sie bei der Antragstellung gemäß § 8 SGB IX ein Wunsch- und Wahlrecht haben. Sie können Ihrem Kostenträger mitteilen, in welcher Reha-Einrichtung sie behandelt werden möchten. Erfüllt ihre Wunscheinrichtung die für Ihr Krankheitsbild relevanten medizinischen Voraussetzungen, wird Ihr Wunsch bei der Auswahl einer Einrichtung berücksichtigt.

Die Wahl des Kostenträgers hängt von den Hauptzielen der Rehabilitation ab. Man unterscheidet zwischen den folgenden Kostenträgern

  • Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
  • Gesetzliche Rentenversicherung (DRV und Knappschaft)
  • Gesetzliche Unfallversicherung
  • Jugendhilfeträger
  • Träger der Kriegsopferversorgung
  • Sozialämter
  • Private Krankenkassen (PKV)

Bewilligung:

Wird Ihr Antrag bewilligt, startet die Vorbereitung Ihrer ambulanten Rehabilitation. Erfolgt die Rehabilitation in Form einer Anschlussbehandlung, beginnt diese direkt nach dem Krankenhausaufenthalt oder aber spätestens 14 Tage nachdem Sie aus dem Krankenhaus entlassen wurden.

Ablehnung:

Wird Ihr Antrag abgelehnt, können Sie innerhalb von vier Wochen Widerspruch einlegen. Hierzu genügt zunächst ein formloses Schreiben. Im nächsten Schritt sollten Sie, gemeinsam mit Ihrem Haus- oder Facharzt, die Gründe der Ablehnung entkräften. Einen Widerspruch können Sie auch einlegen, wenn sie für die Mehrkosten Ihrer Wunschklinik aufkommen sollen oder Ihrem Wunsch nicht nachgegangen wurde. 

Sie können sich die Formulare der Deutschen Rentenversicherung zur Antragstellung online herunterladen.

Antrag auf Leistungen zur Teilhabe für Versicherte - Rehabilitationsantrag (G0100)

Anlage zum Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation (G0110)

Selbsteinschätzungsbogen (G0115)

Den Vordruck für den Befundbericht des Arztes finden Sie separat auf der Website Ihres zuständigen Rentenversicherungsträgers.

Sobald uns die Bewilligung Ihrer Reha vorliegt, übernehmen wir Ihre Reha-Planung und stellen Ihnen einen auf Sie abgestimmten Tages- und Therapieplan zusammen. 

Gerne beraten wir Sie bei uns vor Ort in unseren Häusern, oder telefonisch unter 02151-484510-1230.

Während Ihrer Rehabilitation werden Sie zu jeder Zeit von unseren salvea Gesundheitsexperten begleitet. Die Inhalte einer Rehabilitation variieren je nach Indikation und Krankheitsbild. Ihr Tagesablauf richtet sich nach Ihren individuellen Bedürfnissen und Anforderungen. Wir bieten Ihnen ein ganzheitliches Paket um gesund zu werden und gesund zu bleiben.

In der Regel dauert eine ambulante Reha drei Wochen (15 Behandlungstage) – je nach Indikation und persönlichen Bedarf. 

Auch nach der Reha lassen wir Sie nicht allein. Wir bieten umfassende Reha-Nachsorge an. Dazu gehört unser IRENA-Programm (Intensivierte Rehabilitationsnachsorge) und unser umfangreiches Präventionsprogramm mit verschiedenen Präventionskursen und Rehasport-Angeboten. So bleiben Sie mit uns gesund!

Finden Sie jetzt einen unserer Standorte in Ihrer Nähe und informieren Sie sich über unser Angebot.

Sie erreichen uns montags bis freitags unter

02151-484510-1230

oder per E-Mail an reha@salvea.de.