08. Juni 2020

salvea , Therapie und Prävention , Meerbusch-Lank

In Zeiten von Corona scheuen einige Patienten den Besuch der Praxis: Zu groß ist die Angst vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Virus. Ein guter Grund für das salvea-Team aus Meerbusch Hausbesuche anzubieten. “Die Patienten freuen sich, wenn man vorbeischaut und Behandlungen stattfinden. Die Therapie kann auch in den eigenen vier Wänden erfolgreich gestaltet werden und den Patient gezielt voran bringen“, sagt Physiotherapeutin Annika Hagen. „Wir sind die, die zu Ihnen nach Hause kommen. Dafür steigen wir auch gerne mal aufs Fahrrad – vor allem bei gutem Wetter.“ Martin Dibke, Masseur und medizinischer Bademeister, gibt zu, dass er anfangs skeptisch war, wie er seine Arbeit in einem privaten Umfeld der Betroffenen umsetzen kann. „Unter diesen Bedingungen war das für uns eine neue Herausforderung, die wir nun von Tag zu Tag routinierter angehen“, sagt er.

salvea-Mitarbeiter Andreas Nöllen ist nach eigener Aussage ein „alter Hase“ im Meerbuscher Team. Hausbesuche allerdings gehörten bislang noch nicht zu seinen Aufgaben. „Ich finde die Idee richtig gut. Einige Patienten sind dringend auf Therapien angewiesen. Der Weg soll dann für uns nicht das Problem sein.“, sagt Nöllen.

Ob eine kürzlich durchgeführte Operation, wie die Implantation eines Knies oder einer Hüfte, oder chronische Erkrankungen wie Rheuma, Morbus Parkinson oder Schlaganfall - das Team von salvea am St. Elisabeth-Krankenhaus in Meerbusch-Lank hilft dabei, schnell wieder gesund zu werden und zu bleiben.

Sowohl bei allen Hausbesuchen als auch bei den Therapien am Standort werden Hygiene- und Verhaltensregeln verantwortungsvoll eingehalten. Gruppenanwendungen finden aufgrund der Auflagen des Bundes und der Länder in bestimmten Bereichen (medizinisch verordnet) entweder in Gruppengrößen von maximal drei Personen oder im Freien statt.

Das gesamte salvea-Team ist auf die neuen Herausforderungen eingestellt und blickt dem Sommer zuversichtlich entgegen.