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Ihr Partner für Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie in Telgte

salvea Telgte

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Gebündelte Therapiekompetenz an einem Ort

Im salvea Telgte erwartet Sie Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Prävention, Betriebliche Gesundheitsförderung und Wellness unter einem Dach. Unser Gesundheitszentrum befindet sich im bekannten Wallfahrtsort Telgte an der Ems direkt im Erdgeschoss des renommierten Krankenhauses Maria Frieden. Hier helfen wir Ihnen, so schnell wie möglich wieder fit zu werden und natürlich auch gesund zu bleiben.
Wir unterstützen Sie mit medizinisch-therapeutischen Leistungen nach neuestem Stand der Medizin und Forschung und geben Ihnen Ideen und Anregungen für ein gesünderes und aktiveres Leben. Denn nichts ist so wichtig wie Gesundheit – schließlich haben wir alle nur diese eine. Wir nehmen uns Zeit für Sie und Ihre Bedürfnisse. Auf dieser Basis erstellen wir einen individuellen Therapieablauf, der zu Ihnen und Ihren alltäglichen Anforderungen und persönlichen Zielen passt.

Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie unter einem Dach

Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, Patienten jeden Alters in den Bereichen Physio- und Ergotherapie, Logopädie und Sport zu unterstützen. In der Ergotherapie werden mit gezielten Methoden gestörte oder verloren gegangene Fähigkeiten wie Motorik, Konzentration, Ausdauer, Koordination sowie soziale und emotionale Kompetenzen behandelt bzw. wiederhergestellt. In der Physiotherapie kümmern wir uns darum, die Bewegungsfähigkeit unserer Patienten zu verbessern und Sie in Sachen Ausdauer, Muskelaufbau und Schmerzlinderung zu unterstützen.
Unser Therapieangebot richtet sich nicht nur an Erwachsene. Im Bereich Logopädie und Ergotherapie unterstützen wir auch Kinder bei Ihrer Entwicklung. Unsere Kinderlogopäden helfen den Kleinen dabei, ihre sprachlichen und kommunikativen Fähigkeiten zu verbessern. Die Ergotherapie umfasst die Begleitung von Kindern und Jugendlichen, die in ihrer Entwicklung verzögert, in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Behinderungen betroffen sind.

Präventions- und Gesundheitskurse

Regelmäßige Bewegung ist eine wichtige Investition in Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden. Dafür bieten wir Ihnen verschiedene Präventions- und Gesundheitskurse an. So können Sie Ihre Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Fitness steigern. Unsere Trainer sind alle hochqualifiziert und vermitteln Ihnen wichtiges Hintergrundwissen. Wir achten stets darauf, dass Sie Übungen und Trainings korrekt ausführen, um einen maximalen Effekt zu erzielen. Bei körperlichen Einschränkungen klären wir vorab die Möglichkeit der Teilnahme und zeigen Ihnen ggf. Alternativlösungen auf.
Auch für Unternehmen bieten wir maßgeschneiderte Angebote im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Individuelle Angebote rund um Bewegung, Ergonomie und Entspannung helfen Arbeitnehmern gesund und fit zu bleiben.
An unserem Gesundheitszentrum salvea Telgte bieten wir Ihnen zum Beispiel Kurse wie Faszienfit oder auch Yoga an. Im Kurs Bewegungsfit bemühen wir uns darum, Sie von Schmerzen zu befreien, Ihre Körperhaltung zu optimieren und Sie fitter zu machen. Der Kurs Kraft und Balance 70+ Sturzprävention ist speziell für unsere älteren Patienten konzipiert, um das Risiko vor Stürzen und damit verbundenen Verletzungen zu minimieren.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Uns ist wichtig, dass sich alle Patienten bei uns wohlfühlen. Deshalb setzen wir auf kurze Wartezeiten für ambulante Termine und eine freundliche Atmosphäre, bei der der Mensch im Fokus steht. So arbeiten wir Tag für Tag – in jeder Behandlung, in jedem Kurs und in jeder Beratung.
Und wenn es Gesundheit oder Alter nicht zulassen, dass Sie Ihre Therapie bei uns vor Ort wahrnehmen, kommen unsere Gesundheitsexperten gerne für einen Hausbesuch zu Ihnen. So bekommen Sie trotz eingeschränkter Mobilität genau die Behandlung, die Sie benötigen, um wieder fitter zu werden.

Zertifizierungen


Diese Leistungen bieten wir Ihnen im salvea Telgte

Beckenbodentherapie

Funktionsstörungen des Beckenbodens können viele Ursachen haben und Menschen jeden Alters und auch jeden Geschlechts betreffen. Häufig trifft es Frauen während und nach einer Schwangerschaft. Sie können zu Senkungsbeschwerden, Schmerzen und Inkontinenz führen. Aber auch operative Eingriffe haben bei Männern und Frauen Funktionsstörungen zur Folge und können eine Beckenbodentherapie unerlässlich machen. Beispielsweise nach Entfernung der Gebärmutter, nach Operationen der Prostata oder zur Behebung von Senkungen beziehungsweise Funktionsstörungen der Blase oder des Darmes ist eine Beckenbodentherapie ein wichtiger Teil einer vollständigen Rehabilitation. Ebenso können entsprechende Übungen Erektionsstörungen bei Männern positiv beeinflussen. Die Beckenbodentherapie wird individuell mit verschiedenen Kräftigungsübungen und der Vermittlung von hilfreichen Verhaltensinterventionen, aber auch passiv mit Hilfsmitteln durchgeführt. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Nachhaltigkeit über ein abgestimmtes Trainingskonzept im Rahmen der Pilates-Methode deutlich zu steigern.

Bindegewebsmassage

Die Bindegewebsmassage ist eine manuelle Reiztherapie, bei der Haut-, Unterhaut- und Faszientechniken zur Behandlung der Bindegewebszonen eingesetzt werden. Nach aktuellsten medizinischen Erkenntnissen gehen die Experten davon aus, dass bei Erkrankung der inneren Organe Spannungsunterschiede im lockeren Bindegewebe der Unterhaut entstehen. Diese werden ertastet, beurteilt und danach durch massierende Techniken ausgeglichen.

Kinesio-Taping

Das spezielle Kinesio-Tape wird zur Unterstützung von Muskeln und Gelenken entlang des Muskelverlaufs aufgeklebt. Durch das Kleben des Tapes, werden Reize an die Muskulatur gesendet, welche Bewegungen erleichtern und Schmerzen reduzieren. Das Kinesio-Taping kann nicht vom Arzt verordnet werden, jedoch in Absprache mit dem Therapeuten erfolgen.

Krankengymnastik

Mittels der Krankengymnastik können Erkrankungen aus fast allen medizinischen Fachbereichen therapiert werden. In dieser Behandlung werden verschiedene aktive und passive Therapieformen eingesetzt. Die unterschiedlichen therapeutischen Maßnahmen werden individuell an die jeweiligen körperlichen Gegebenheiten angepasst. Der Übergang von passiven zu aktiven Behandlungsmethoden findet unter Berücksichtigung des Zustandes der Körperstrukturen und -funktionen statt. Die Behandlungsziele werden gemeinsam mit dem Patienten unter Einbezug seiner Interessen, der beruflichen sowie privaten Situation formuliert, so dass eine bedürfnisnahe Behandlung möglich ist. Ziel der Krankengymnastik ist es, die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers zu verbessern.
Bei salvea bieten wir außerdem spezifische Behandlungstechniken bei besonderen Anforderungen an. Melden Sie sich gerne dazu bei uns am Standort.

Das krankengymnastische Angebot ist abhängig vom jeweiligen Standort. Melden Sie sich gerne bei Ihrem salvea-Standort, wenn Sie weitere Informationen zur Krankengymnastik benötigen.

Krankengymnastik - Schmerzphysiotherapie

Auslöser chronischer Schmerzen können Verletzungen oder Funktionsstörungen sein. Unser Gewebe- und Nervensystem unterliegt ständiger Anpassungs- und Veränderungsreaktionen. Umgekehrt wird unser gesamtes System durch Schmerz und Krankheit verändert. Von diesen gegenseitigen Anpassungsreaktionen sind viele körperliche Funktionen aber auch unser mentaler Zustand betroffen. Sie zeigen sich bei jedem Menschen mit einer anderen Ausprägung und Symptomatik. Dies bedeutet, dass für eine effektive Untersuchung und Behandlung von chronischen und akuten Schmerzpatienten alle Systeme berücksichtigt werden müssen und die therapeutischen Strategien nicht nur auf einigen wenigen Konzepten beruhen können. Der Schmerzphysiotherapeut denkt und handelt ganzheitlich. Er schult den Patienten zusätzlich in seinem eigenen Umgang mit Schmerzen.

Krankengymnastik am Gerät (KGG)

Die KGG oder medizinische Trainingstherapie (MTT) ist das gerätegestützte und funktionelle Training unter Aufsicht von medizinischem Personal. Ziel der Krankengymnastik am Gerät ist die Steigerung des Kraftniveaus unter funktionell-anatomischen Aspekten. Die persönlichen Trainingspläne werden individuell gestaltet. Ganz gleich ob die Kompensation einseitiger Belastungen im Alltag bzw. im Beruf oder die Verletzungsprophylaxe bei sportlicher Betätigung im Vordergrund steht. Durch ein zielgerichtetes, kontinuierliches Training im medizinischen Kraft-Fitness-Zirkel werden die individuellen Schwachstellen behoben und das Bewusstsein für die Funktionsweise des eigenen Körpers sowie die an ihn gestellten Belastungen gestärkt.

Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage

Innerhalb der Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage gibt es verschiedene Therapieformen, die angewendet werden können.
Die Bobath-Therapie ist ein spezielles Behandlungskonzept für Erwachsene und Kinder mit Störungen des zentralen Nervensystems und beruht auf dem Verständnis der Entwicklungsphysiologie und Neuropsychologie. Unter diesen Aspekten werden bereits vorhandene Fähigkeiten eingesetzt, um das Erlernen neuer Fertigkeiten zu unterstützen. Innerhalb des Konzeptes werden motorische, perzeptive, kognitive, kommunikative, emotionale und soziale Funktionen in der Wechselwirkung einbezogen.
Die Abkürzung PNF steht für „propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation“. Es handelt sich dabei um eine dreidimensionale Behandlungsmethode, die bei Patienten aller medizinischer Fachbereiche Anwendung findet. Dies insbesondere bei einem gestörten Bewegungsverhalten durch Verletzungen, Lähmungen, operativen Eingriffen oder Degeneration. Ziel der Methode ist es unter anderem durch taktile Reize, Vordehnung und angepasste Widerstände das Zusammenspiel zwischen Muskeln und Nerven zu fördern und die physiologischen Bewegungsmuster zu erleichtern. PNF ist eine überwiegend aktive Therapiemethode.
Die Grundlage der Vojta Therapie basiert auf Reflexlokomotion, mit deren Hilfe bei Patienten mit neurologischen Bewegungsstörungen oder orthopädischen Fehlhaltungen normale Bewegungsmuster geweckt werden können. Sie wird in den Bereichen der Rehabilitation, Prävention und z. B. auch in der Pulmologie und Intensivmedizin angewandt. Durch gezielte Reize werden reflektorische Muskelaktivitäten erzeugt, wie sie in der motorischen Entwicklung normalerweise von selbst auftreten. Bei der Reflexlokomotion kommt es zu einer koordinierten, rhythmischen Aktivierung der gesamten Skelettmuskulatur und einer Ansprache unterschiedlicher Schaltungsebenen des zentralen Nervensystems. Die in einer bestimmten Ausgangsstellung durch Druckreize ausgelösten, regelmäßig und zyklisch ablaufenden motorischen Reaktionen sind bereits beim Neugeborenen vollständig auslösbar und beliebig oft reproduzierbar. Durch die Anwendung der Reflexlokomotion sollen die Bestandteile der menschlichen Aufrichtung und Fortbewegung, das heißt, das Gleichgewicht des Körpers bei der Bewegung, die Aufrichtung des Körpers gegen die Schwerkraft und die zielgerichteten Greif- und Schrittbewegungen der Gliedmaßen wieder zugänglich und nutzbar werden.

Das Angebot der neurophysiologischen Verfahren ist abhängig vom jeweiligen Standort. Melden Sie sich gerne bei Ihrem salvea-Standort, wenn Sie weitere Informationen zur Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage benötigen.

Krankengymnastik bei einer CMD

Die craniomandibuläre Dysfunktion ist eine schmerzhafte Kiefergelenkfehlstellung, die eine fehlerhafte Bisslage mit sich bringt. Etwa fünf bis zehn Prozent der erwachsenen Bevölkerung leiden unter CMD. Eine Fehlstellung des Kiefergelenks führt zu Druck auf Muskulatur und Gewebe und kann beispielsweise zu Nackenverspannungen, Schmerzen beim Kauen, ausstrahlenden Schmerzen in Kiefer, Gesicht, Kopf, Schulter, Rücken oder Knie, zu Schwindel, Kieferknacken und –blockaden, zu einer verminderten Mundöffnung, Tinnitus, Ohrenschmerzen oder Seheinschränkungen führen. Neben der zahnmedizinischen und/oder kieferorthopädischen Behandlung spielt die Physiotherapie und Logopädie durch explizit dafür geschulte Therapeuten eine entscheidende Rolle. Wichtige Therapieinhalte sind dabei der Ausgleich muskulärer Ungleichheiten und die Reduzierung der Gelenkstörung an Kiefer, Wirbelsäule und Extremitäten. Außerdem vermitteln wir Maßnahmen zur Selbsthilfe, Entspannung und bieten ein spezielles Wirbelsäulentraining an. Besonders gute Wirksamkeit zeigt die Therapie auch bei chronischen Schmerzen und/oder stressbedingten Störungen.

Manuelle Therapie

Die manuelle Therapie zielt auf die Behandlung von Bewegungsstörungen an Gelenken, Muskeln und Nerven. Sie wird von Therapeuten mit einer speziellen Weiterbildung angeboten. Eingeschränkte und/oder schmerzhafte Gelenke werden durch Mobilisations-, Weichteil- und Dehnungstechniken wieder schmerzfrei und beweglich gemacht. Hierbei ist es möglich, auch auf einen ein- und ausstrahlenden Schmerz sowie auf Bewegungsstörungen einzugehen. Im aktiven Teil der Therapie wird das neu gewonnene Bewegungsausmaß stabilisiert und in die Alltagsfunktionen übertragen.

Manuelle Therapie - Extensionsbehandlung

Der Begriff „Extension“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Auseinanderziehen“. Dabei hat das „Auseinanderziehen“ in der Physiotherapie verschiedene Bedeutungen. Bei der Extensionsbehandlung werden Muskeln und Gelenke der Patienten mit Kraft auseinandergezogen, gestreckt und gedehnt. Hierdurch wird die Beweglichkeit verbessert, Muskeln werden gelockert, und Schmerzen reduziert. Meistens wird die Extension mit anderen Therapien kombiniert. Durch die Extensionsbehandlung werden Gelenke, Bandscheiben und Nervenbahnen entlastet. Die Extension bildet eine gute Grundlage für anschließende Therapiemaßnahmen.

Parkinsontherapie nach LSVT®-BIG

Ziel des LSVT®-BIG-Trainings ist der Erhalt und das Wiedererlernen von großräumigen Bewegungen bei Parkinson. Der Therapieansatz zeichnet sich durch eine hohe Wiederholungsanzahl der Übungen und durch kontinuierliche Rückmeldung seitens des Therapeuten aus. Der Patient wird aufgefordert, sich in den Bewegungen selber zu analysieren und diese möglichst großräumig auszuführen. Des Weiteren soll der Patient im Eigentraining und in Alltagssituationen befähigt werden, die Prinzipien des LSVT®-BIG-Ansatzes selbst umzusetzen. Das Programm wird hochfrequent innerhalb von vier Wochen durchgeführt.

Physikalische Therapie - (Fuß)-Reflexzonenmassage

Durch die gezielte Stimulation verschiedener Reflexpunkte an den Füßen nehmen wir Einfluss auf den gesamten Körper. Bewusst werden die Organtätigkeiten angeregt und gleichzeitig Lymph- und Blutzirkulation aktiviert. Ein Kreislauf, der die Selbstheilungskräfte des Körpers anregt, sowie den Organismus und die Verbindung zwischen Muskeln und Nerven stärkt.

Physikalische Therapie - Elektrotherapie

Mittels der Elektrotherapie unterstützen wir den Behandlungserfolg anderer physiotherapeutischer Therapiemethoden. Es werden Stromimpulse genutzt, um die natürlichen Heilungsvorgänge des Körpers zu aktivieren. Die Reizstrombehandlung dient beispielsweise der Schmerzbehandlung, der Durchblutungsförderung sowie der muskulären Kräftigung.
Die Lasertherapie ist eine Behandlung mit energiereichem Licht, die hohe Lichtmengen in das Gewebe einbringt. Dadurch wird die Heilung schmerzhafter Erkrankungen des Bewegungsapparates nachhaltig angeregt. Wegen ihrer heilungsfördernden und schmerzstillenden Wirkung hat sich die Lasertherapie auf vielen medizinischen Gebieten bewährt.
Die Stoßwellentherapie eignet sich vor allem bei hartnäckigen und schmerzhaften Sehnenansatzerkrankungen. Häufige orthopädische Erkrankungen, die mit Stoßwellen behandelt werden, sind beispielsweise der Tennisarm oder –ellenbogen und die Kalkschulter. Durch die Stoßwellen wird erkranktes Gewebe gereizt. Dabei wird die Durchblutung gefördert und der Zellstoffwechsel angeregt.
Die Ultraschalltherapie wird bei rheumatologischen und dermatologischen Erkrankungen sowie bei Muskelzerrungen, Tendinosen, Kontrakturen und Distorsionen eingesetzt.

Das Angebot der elektrotherapeutischen Verfahren ist abhängig vom jeweiligen Standort. Melden Sie sich gerne bei Ihrem salvea-Standort, wenn Sie weitere Informationen zur Elektrotherapie benötigen.

Physikalische Therapie - Klassische Massagetherapie (KMT)

Das Massieren ist eine jahrtausendalte Technik zur Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden und Erkrankungen im Bereich des Bewegungsapparates. Mit Hilfe bestimmter Massagetechniken können aber auch erkrankte innere Organe günstig beeinflusst werden. Somit ist die klassische Massage heute die wohl bekannteste und am weitesten verbreitete Massageform, stets ganz individuell abgestimmt auf die persönlichen Bedürfnisse des Einzelnen. Ziel ist es dabei, die Durchblutung der Muskulatur zu fördern sowie Spannungen gezielt abzubauen und das Wohlbefinden zu steigern.

Physikalische Therapie - Lymphdrainage

Die Anwendung der manuellen Lymphdrainage bewirkt die Anregung des Lymphflusses und sorgt damit für einen beschleunigten Abtransport von im Gewebe gestauter Flüssigkeit. Hilfreich ist diese Technik bei Wasseransammlungen im Körper, Venenschwäche oder entzündlichen Gelenkbeschwerden. Zur Verbesserung der Wundheilung nach Operationen, nach einer Prellung oder Stauchung sowie bei Migräne ist sie ebenso empfehlenswert.

Physikalische Therapie - Wärmetherapie

Die Wärmetherapie kann unterstützend und individuell zum jeweiligen Therapieverlauf angewendet werden. Welcher thermische Reiz zum Einsatz kommt, richtet sich nach dem jeweiligen Behandlungsziel. Im Rahmen der Wärmetherapie gibt es verschiedene Anwendungsformen wie z. B. die heiße Rolle, Wärmepackungen oder Fango. Mit der Wärmebehandlung vor einer Massage werden die Gefäße erweitert, was zur Beschleunigung des Blutkreislaufes führt und Schlackestoffe abtransportiert. Die daraus resultierende Senkung der Muskel- und Hautspannung führt zu einer ersten Schmerzlinderung.
Das Angebot der wärmetherapeutischen Verfahren ist abhängig vom jeweiligen Standort. Melden Sie sich gerne bei Ihrem salvea-Standort, wenn Sie weitere Informationen zur Wärmetherapie benötigen.

Triggerpunkttherapie

Ein Triggerpunkt ist ein "Zentrum erhöhter Reizbarkeit" im Muskelgewebe, das auf Druck empfindlich reagiert und bei Überempfindlichkeit Schmerzen verursacht. Ursachen können z. B. Verspannungen aufgrund von Stress, Schonhaltung, Überbeanspruchung, Verletzungen oder Zerrungen sein. Ziel der Triggerpunkttherapie ist die Beseitigung dieser Schmerzpunkte durch manuellen Druck, spezielle Streichungen und Dehnungen.

Hirnleistungstraining

Gedächtnisprobleme, Konzentrationsmangel oder Aufmerksamkeitsdefizite treten nicht nur im Alter gehäuft auf, sondern können Folge neurologischer Erkrankungen sein. Durch gezieltes Training lassen sich diese Hirnleistungen erhalten und verbessern. Übergeordnetes Ziel ist die Erleichterung des Alltags, eine möglichst eigenständige Handlungsfähigkeit und Lebensführung.

Motorisch-funktionelle Therapie

Die motorisch-funktionelle Therapie bietet sich bei Störungen des Bewegungsparates an, unter anderem bei rheumatischen Erkrankungen oder nach Knochenbrüchen und Amputationen. Neben vorbereitenden Maßnahmen, wie etwa einer Narbenbehandlung und der Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit, der Ausdauer und der Muskelkraft, geht es um die Optimierung der motorischen Handlungsfähigkeit. Bewegungen werden anhand ausgesuchter Aktivitäten eingeübt und trainiert. Als eine Therapieform wird beispielsweise die Spiegeltherapie eingesetzt. Im Einzelfall erarbeitet der Therapeut mit seinem Patienten Kompensationstechniken oder den Umgang mit Hilfsmitteln.

Psychisch-funktionelle Therapie

Eine ergotherapeutische psychisch-funktionelle Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der psychosozialen und sozioemotionalen Funktionen. Behandelt werden psychische oder psychosomatische Krankheitsbilder, dementielle- sowie Suchterkrankungen und die daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.

Sensomotorisch-perzeptive Therapie

Ziel dieser Therapie ist die Verbesserung der Bewegungs- und Handlungsfähigkeit, vordergründig bei neurologischen Erkrankungen. Bestimmte Stimulationstechniken erleichtern Haltungs- und Bewegungsmuster und sollen diese bei Lähmungen sensibilisieren. Der Therapieschwerpunkt liegt auf dem Training verschiedener Handaktivitäten mit dem Ziel, Handgeschicklichkeit und -sensibilität zu steigern. Als eine Therapieform wird hierbei die Spiegeltherapie eingesetzt.

Sensorische Integration (SI) für Kinder

Die sensorische Integrationstherapie, eine Form der Ergotherapie oder auch der Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage im Rahmen der Physiotherapie, fördert eine Verarbeitung und Integration von Sinneseindrücken. Der Schwerpunkt liegt auf Tast-, Berührungs- und Gleichgewichtssinn sowie auf dem visuellen System. Ziel ist es unter anderem Körperschema, Kraftdosierung, Bewegungsplanung, Körperspannung und den Haltungshintergrund für feinmotorische Tätigkeiten zu verbessern. Für das Kind werden hierdurch ein angepasstes motorisches Verhalten und erfolgreiche Problembewältigungsstrategien in alltäglichen Situationen möglich. Die Therapie wird spielerisch durchgeführt und fördert die Eigenaktivität und Bewegungsfreude.

Parkinsontherapie nach LSVT®-LOUD

Das LSVT LOUD Training dient der dauerhaften Erhöhung der Sprechlautstärke im Alltag, was durch eine Kräftigung der Stimme erreicht wird. Es hat sich in der Vergangenheit in Bezug auf eine schnelle und wahrnehmbare Verbesserung der Stimmfähigkeit und somit der Verständlichkeit als sehr wirksam und nachhaltig erwiesen.

Schlucktherapie / Orofaziale Therapie

Schluckstörungen können in Folge von Operationen, Tumoren, Traumata, neurologischen Erkrankungen wie Morbus Parkinson oder Multipler Sklerose auftreten. Ziel der Therapie ist die Verbesserung oder Normalisierung des Schluckaktes. Therapeutische Inhalte bzw. Behandlungsziele sind die Essensbeobachtung sowie die funktionelle Essensbegleitung, aktive und passive Übungen zur Tonusregulation im mundmotorischen und mimischen Raum, der Abbau von oralen Angewohnheiten, Kinesio-Taping im orofazialen Bereich und die Verbesserung des Ess- und Trinkverhaltens sowie der Kau- und Schluckfunktion. Eine bekannte Therapieform ist beispielsweise die nach Castillo-Morales®.

Sprach- und Sprechtherapie

Mit dem Begriff der Sprachstörung wird eine Vielzahl von Störungsbildern umfasst. Zum Behandlungsspektrum gehören unter anderem Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen. Dies können Sprachstörungen infolge von Erkrankungen wie zum Beispiel Hirnblutungen, Schlaganfällen oder Tumoren sein. Sie äußern sich in Form von Stottern, Poltern und in anderer Form von Störungen der Sprechmotorik. Therapeutische Inhalte beziehungsweise Behandlungsziele sind die Erarbeitung und Festigung diverser Vorausläuferfähigkeiten der Sprache, die Unterstützung des Spracherwerbs, die Verbesserung der pragmatisch-kommunikativen Kompetenz, der Aussprache, der morphologischen und syntaktischen Strukturen und des Sprachverständnisses, die Sprachmodellierung sowie Inputspezifizierung, aktive und passive Übungen zur Tonusregulation im mundmotorischen und mimischen Raum sowie Redefluss- und Wortabrufübungen, Kinesio-Taping im orofazialen Bereich, die Erweiterung des Wortschatzes und die Einführung von unterstützenden Kommunikationsmitteln.

Stimmtherapie

Die Stimmtherapie wird unter anderem eingesetzt bei Stimmlippenlähmungen, Kehlkopfverletzungen oder -entfernungen, bei Veränderung der stimmlichen Belastbarkeit mit Heiserkeit, Räusperzwang und gestörter Sprechatmung. Therapeutische Inhalte beziehungsweise Behandlungsziele sind Atem- und Stimmtraining zur Verbesserung der Stimmqualität sowie das Kinesio-Taping im orofazialen Bereich.
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